Luftbild-Reihe „Kirche von oben“ zeigt Heilig Kreuz in Detmold
Auf allen Wegen zu Heilig Kreuz
Detmold (rtl). Die Luftbild-Reihe „Kirche von oben“ wirft in ihrer dritten Folge einen Blick auf die Kirche Heilig Kreuz in Detmold, die zahlenmäßig stärkste Gemeinde in der Diaspora von Ostwestfalen-Lippe.
Alle Wege führen zu Heilig Kreuz – ein Eindruck, der sich, zumindest aus der Luft, förmlich aufdrängt. Mitten in Detmold, am Schubertplatz, liegt das am 1. März 1951 geweihte Gotteshaus, das derzeit von innen saniert wird. Neben kleineren und größeren Schönheitsreparaturen geht damit auch eine nutzungstechnische und inhaltliche Neugliederung der Kirche einher. So soll die „Werktagskirche“ in dem Schiff hinter dem Altarraum deutlicher von der „Sonntagskirche“, dem Rest, abgetrennt und demnächst deutlich mehr als „Kinderkirche“ genutzt werden. Rund 740 000 Euro soll die Innenrenovierung kosten, 225 000 Euro davon übernimmt die Gemeinde. Um das Säckel von Heilig Kreuz nicht noch weiter zu belasten, gibt es für die neu anzuschaffende Orgel eine Koopertation mit der Musikhochschule Detmold, die das Instrument finanziert.
Heilig Kreuz bildet gemeinsam mit den Pfarrvikarien St. Marien in Detmold und Maria Königin des Friedens in Augustdorf einen Pastoralverbund. Mit derzeit 7 925 Katholiken ist die Gemeinde Heilig Kreuz die stärkste in der Diaspora von OWL. Ein Umstand, der vor allem in der Tatsache begründet liegt, dass Heilig Kreuz das Prinzip der heutigen Pastoralverbünde schon seit weit über 30 Jahren praktiziert, und damit das Konzept von Pfarrer Antonius Reineke, der nicht wollte, dass sich aus der Hauptgemeinde neue Pfarreien gründeten, umsetzt.
In der Folge zählten zwischenzeitlich sieben Gotteshäuser zur Gemeinde. Zu viel. Daher hat die Gemeinde zwei der Gotteshäuser, die Auferstehungskirche und St. Bonifatius, an die katholische St.-Elisabeth-Stiftung in Detmold übertragen.







