Jugendbildungsstätte Kupferberg feierte das Benediktsfest
Auf den Spuren des heiligen Benedikt
Detmold. Die Besucher beim Benediktsfest der Jugendbildungsstätte Kupferberg konnten sich auf Spurensuche begeben, um bei dieser Gelegenheit mehr über das Leben des hl. Benedikt zu erfahren und die Bedeutung der benediktinischen Spiritualität für die heutige Zeit zu entdecken. Informationsstände von Vertreterinnen aus den vielfältigen Aufgabengebieten der Gemeinschaft wie Guatemala, Ruanda/Congo, Paris, Rom und dem Zentrum auf dem Kupferberg, boten einen umfangreichen Einblick in die weltweiten Aufgaben der internationalen missionbenediktinischen Gemeinschaft.
Der Tag begann mit der feierlichen Einweihung der neuen Sportanlagen. In der neunmonatigen Bauphase wurden die bestehenden Volleyball- und Basketballfelder saniert und eine Wiese begradigt, die nun Möglichkeiten für Fußball, Völkerball und andere Sportarten bietet. Kaplan Paul Czernecki weihte das Gelände ein, die Leiterin des Instituts St. Bonifatius, Mechthild A. Laumann, unterstrich in ihrer Begrüßungsrede die Bedeutung dieser neuen Möglichkeiten für die soziale und pastorale Bildungsarbeit und die Leiterin der Jugendbildungsstätte, Brigitte Kulüke, unterstrich mit ihren Worten die Freude über den Besuch und das Interesse der vielen Gäste.
Neben Freunden und Familien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kamen Teilnehmer aus Kursen und Interessierte aus der Region. Als Ehrengäste konnten an diesem Tag unter anderem Landrat Friedel Heuwinkel, der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Detmold, Helmut-Volker Schüte, sowie die Diözesanvorsitzende des BDKJ Diözesanverband Paderborn, Kathrin Jäger, begrüßt werden. Auch der erst vor einer Woche neu eingeführte Pfarrer Christian Ritterbach aus dem Pastoralverbund Detmold ließ es sich nicht nehmen, dem Kupferberg zu diesem Anlass einen Besuch abzustatten.
Den ganzen Tag über hatten die Besucher die Möglichkeit, neben einem Mittagsimbiss und einem reichhaltigen, von den aktuellen und ehemaligen FSJ-Freiwilligen der Jugendbildungsstätte organisierten Kuchenbuffet, sich über die Arbeit der Jugendbildungsstätte zu informieren. In einem Ausstellungsraum wurde deutlich, wie vielfältig das Angebot für junge Menschen ist: für Schulklassen Orientierungstage, Klasse(n)tage und Berufsorientierungstage, für junge Menschen geistliche Angebote, Erlebnispädagogische Kurse, Ferienangebote und vieles mehr, sowie auch Mehrgenerationsseminare, bei denen Jugendliche zur Begegnung mit anderen Altersstufen eingeladen sind.
Am Nachmittag wurden die Sportanlagen auch noch „praktisch eingeweiht“. Die Mitarbeiter der Jugendbildungsstätte besiegten in einem Fußballmatch ein Team aus Gästen knapp mit 4:3 und alle waren zufrieden, dass man nicht wie noch vor einem Jahr eine Halbzeit „bergauf“ spielen musste.
Mit der feierlichen Vesper zum Benediktsfest, einem rhythmischen Abendgebet, endete die Veranstaltung. Mitglieder der Gemeinschaft aus Guatemala und Ruanda/Congo bereicherten diese liturgische Feier durch Gebete, Rituale und Tänze aus ihren jeweiligen Kulturen und brachten damit zum Ausdruck, dass wir alle als Christen gleich dem heiligen Benedikt als gesegnete Gottsuche in dieser Welt leben und wirken können.
Dieser Wunsch wurde allen Teilnehmern zum Abschluss als Erinnerungszeichen in Form einer Benediktsmedaille mit auf den Heimweg gegeben.







