Aktuelle Ausgabe
2012-20

kfd: Zur Hl. Familie Westtünnen feiert 100-jähriges Bestehen mit vielen Freunden

Aus der Gemeinde nicht wegzudenken

Feierten gemeinsam das 100-Jährige der kfd Westtünnen mit vielen Freunden und Gästen (v. l.): Anni Wiechers, Marilies Spilker, Rita Hüermann, Helga Voss, Karola Jäschke, Bürgermeisterin Ulrike Wäsche, Marianne Schulze-Geiping, Gunhilde Althoff, Marita Woischke, Brigitte Knöpper, Käthe Nitschke und Bezirksvorsteherin Doris Conrady.

Westtünnen. Ihre ersten Statuten wurden erstellt am 5. April 1910, noch unter der Bezeichnung „Bruderschaft der christlichen Mütter“. In der Zwischenzeit sind diese Formalitäten mehrfach überarbeitet und geändert worden. Heute heißt sie ganz einfach: kfd Westtünnen. Doch nach wie vor sei die Gemeinschaft eine Möglichkeit der Begegnung und Entfaltung, eine Chance in der Kirche und der Gesellschaft mitzuwirken, lebendig und offen für alle, sagt Teamsprecherin Karola Jäschke. Deshalb stellte die kfd Westtünnen ihr Jubiläum jetzt unter das Motto: „kfd, ein Netz das trägt“.

Dieses Netzwerk der kfd bestehe in Westtünnen seit nunmehr einem Jahrhundert. Das Gemeinde- und Gemeinschaftsleben pflegen, Gottesdienst vorbereiten, Menschen helfen, Treffen und Veranstaltungen gehören von Beginn an zu den Aufgaben der kfd, stets christlich motiviert. Viele Aktionen würden in besonderen Gruppen organisiert. Den Besuchsdienst bezeichnet Teamsprecherin Karola Jäschke als tragende Säule der kfd. 18 Mitarbeiterinnen im Besuchsdienst leisteten dabei Monat für Monat viele ehrenamtliche Stunden im Dienste der kfd. 

Beim Festhochamt zum Jubiläum hätten viele Fahnen-abordnungen der Schwesterngemeinden sowie auch Fahnenabordnungen der Westtünner Vereine zu dem festlichen Rahmen beigetragen. Der Diözesanpräses Roland Schmitz und Pfarrer Brockmann hielten einen Festgottesdienst, den das Jubiläumsteam mit viel Herzblut ausgearbeitet hatte und in dem die Festpredigt vom Diözesanpräses genau auf das Motto und der dazu passenden Deko am Altar abgestimmt war. Die Teamsprecherin begrüßte die vielen Ehrengäste, die geladenen Gäste und die gesamte Gemeinde nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche. Als Ehrengäste und Festredner gratulierten zum 100-Jährigen Bürgermeisterin Ulrike Wäsche, Bezirksvorsteherin Doris Conrady, Pfarrgemeinderatsvorsitzende Margarete Ferstl, Dekanatsvorsitzende Karin Demski vom Bezirk Hamm und der zweite Vorsitzende der Interessengemeinschaft Westtünner Vereine Volker Schülling.

Die geladenen Ehrengäste waren sich in Ihren individuell gestalteten Festreden einig, dass die kfd Westtünnen  aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken ist. Die Dekanatsvorsitzende Karin Demski erklärte anschaulich anhand eines alten Einkaufsnetzes: Ein solches trage schwere, leichte, runde und auch kantige Sachen. Sie verdeutlichte hiermit die sozialen Funktionen der katholischen Frauengruppe und erklärte: „Wir können es tragen, ohne dass es reißt“, und unterstrich hiermit den Zusammenhalt, der vom Netzwerk der Vereinigung ausgeht. Ein feierlicher Empfang gestaltete anschließend das Jubiläumsteam der kfd im Pfarrheim. Zum gemütlichen Nachmittag in geselliger Runde mit einem kleinen Rahmenprogramm kamen mehr als 100 Gäste aus dem gesamten Bezirk.

Am Dienstag der Jubiläumswoche ging es um 14.30 Uhr mit einer kleinen Dankandacht  mit den Feierlichkeiten weiter. Dazu waren die Mitglieder, Mitarbeiterinnen und sämtliche Gruppenleiter der kfd herzlich eingeladen. Mit einem durchweg positiven Fazit schloss die kfd Westtünnen schließlich ihre Festwoche ab. Karola Jäschke und ihr elfköpfiges Organisationsteam wünschten allen Beteiligten auch weiterhin so einen tollen Zusammenhalt, sowohl innerhalb als auch außerhalb der Kirchengemeinde.


20.05.2012
Impressum | Kontakt
4002