Projekt mit drittem Platz bei Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln geehrt
„Betende Stadt Büren“ ausgezeichnet

- Der Protektor des Bonifatiuswerkes, Erzbischof Hans-Josef Becker (links), gratulierte der Gemeinde Büren, die den dritten Platz des Bonifatiuspreises zugesprochen erhielt. Preisstifter, Prälat Erich Läufer (2. von rechts), und Monsignore Georg Austen (rechts) überreichten Pfarrer Gede (Mi.) die Auszeichnung. Foto: Bonifatiuswerk
Bamberg/Büren. Das Projekt „Betende Stadt Büren“ wurde für den dritten Platz beim Wettbewerb um den „Bonifatiuspreis für missionarisches Handeln in Deutschland“ geehrt.
Der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken, Monsignore Georg Austen, überreichte dem Pfarrer der Gemeinde St. Nikolaus Büren, Peter Gede, in Bamberg die Auszeichnung. Die Preisübergabe fand im Rahmen der Eröffnung der bundesweiten Diaspora-Aktion 2010 statt.
Pfarrer Gede zeigte sich hoch erfreut über die Ehrung, die mit einem Preisgeld in Höhe von 1 000 Euro verbunden ist. Er unterstrich die besondere missionarische Dimension des Bürener Projektes. „Die so entstandene Gebetsgemeinschaft soll unser Miteinander und Füreinander in unserer Heimatstadt durch den Glauben an Jesus Christus stärken.“, erklärte Gede.
Das Projekt „Betende Stadt Büren“ nutzte das dreimal tägliche Glockengeläut zum „Engel des Herrn“, um die Menschen einer ganzen Stadt im Monat Mai zum Gebet einzuladen. In Hinweiskärtchen, die in Schulen, Schriftenständen der Kirchen, Kindergärten, Pfarr- und Bürgerbüros sowie bei den Banken der Stadt auslagen, und einer breiten Plakatierung machte der Liturgieausschuss auf den „Engel des Herrn“ aufmerksam und teilte Gebetsanliegen mit, für die die Stadtbewohner jeweils um sechs, zwölf und 18 Uhr beten sollten. Die Initiative wollte die Bürger der Stadt dazu anregen, ihre Anliegen und die Menschen, die ihnen wichtig und wertvoll sind, vor Gott zu stellen und dafür zu danken und zu bitten.
Monsignore Georg Austen zeigte sich hocherfreut über die missionarische Strahlkraft der Bonifatiuspreisprojekte. „Die Katholiken vor Ort öffnen auf sehr kreative Weise mit ihren Initiativen Freiräume für den Glauben. Sie zeigen neue Perspektiven auf, gerade auch im Umgang mit Menschen, die der Kirche und dem Glauben nicht mehr nahe stehen“, erklärte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. In diesem Jahr gingen 114 Bewerbungen aus ganz Deutschland beim Bonifatiuswerk in Paderborn ein. Gesucht wurden Ideen und Projekte, wie der christliche Glaube kreativ weitergegeben werden kann.






