Kinder bastelten in der Ursulinenschule Werl mit großem Eifer Advents- und Weihnachtsschmuck
„Die Wichtel sind immer ein Renner“
Werl (JK). Katharina, Kaja und Maja lassen sich nicht stören. Behutsam fädeln die Zehnjährigen die letzten bunten Perlen auf einen Draht. Stolz zeigen sie ihr fertiges Produkt: einen Stern. Hergestellt wurde er beim Bastelnachmittag im Altbau der Ursulinenschule. Zum inzwischen 25. Mal fand dieser statt, über 200 Kinder nahmen daran teil.
Gewissenhaft befestigt Pascal (10) einen Smartie mit flüssigem Kakao an einen Dominostein. Kritisch betrachtet er sein Werk. „Es hängt zu sehr in der Luft“, findet er, nimmt es wieder ab, isst es, und nimmt ein Neues. Er weiß was er tut, denn die von ihm aus Süßigkeiten gebaute Lok soll mit allen Rädern auf der Erde stehen. Und was nicht passt, muss weg. Pascal ist mit vielen anderen in der „Süßen Stube“, wo es nicht nur Stärkungen, sondern auch genießbares Bastelmaterial gibt.
Dafür haben Schwester Elisabeth, Schwester Crescentia und Schwester Beatrix mit ihren 15 Helferinnen und Helfern wieder vorab viel Arbeit geleistet, und eine große Auswahl an Papier, Perlen und diversen anderen Sachen zusammen getragen, um Fensterbilder, Baumschmuck, Tischschmuck, Lesezeichen, Halsketten, Armbänder und Sterne aus Perlen herstellen zu können. Es gab auch wieder die Wichtel aus Kiefernzapfen, die mit Mütze und Bart versehen wurden. „Die sind immer ein Renner“, weiß Schwester Cres-centia, und hilft dem nächsten Kind, einen passenden Wichtelbart auszusuchen.
Auf einer Etage finden die Mädchen und Jungen diese und tausend andere Ideen für Advents- und Weihnachtsschmuck. In einem Raum werden Fensterbilder ausgeschnitten, woanders Kugeln gebastelt oder Armbänder hergestellt. Überwiegend Helferinnen, und dabei ältere Schülerinnen der Ursulinenrealschule und des Ursulinengymnasiums sind es, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Jedes Kind hat auch schon Geschenke für Weihnachten hergestellt, und dies in einer Atmosphäre, die Alt und Jung zur Ruhe kommen lässt. So können auch die begleitenden Eltern oder Großeltern einmal vom Alltagsstress abschalten.







