Neue Fahrzeughalle für Balver Malteser
Ein langer Weg zum neuen Heim
Balve. „Die ersten Gedanken zum Umzug in eine neue Unterkunft und Geschäftsstelle entstanden im Jahre 2002. Immer wieder wurde geplant und gerechnet“, erinnern sich der Malteser-Kreisbeauftragte Markus Ickler und Geschäftsführer Raimund Neuhaus an die Planungen für ein neues Heim der Malteser in Balve. Schließlich fiel die Entscheidung für den Umbau des alten Küsterhauses, das mittlerweile die Malteser-Geschäftsstelle beherbergt. Nun ist auch die neue Fahrzeughalle eingeweiht worden.
So sei vor einigen Jahren überlegt worden, die alte Poststation im Ort zu kaufen und umzubauen. Ein komplettes Malteserhaus an der Wolfseiche sei ebenfalls erörtert worden. Auch das leerstehende Gebäude eines Verbrauchermarktes sei in den Blick genommen worden, so Ickler. Bei allen Projekten habe die Investitionssumme jedoch das von Paderborn vorgegebene Budget überstiegen. Raimund Neuhaus: „Im Frühsommer 2005 gingen die Überlegungen erstmals zu dem leerstehenden Küsterhaus am Kirchplatz. Bei einem ersten Besichtigungstermin konnten wir es uns durchaus vorstellen, das Haus als Malteser Geschäftsstelle zu nutzen.“ Das Problem dabei: Allein für den MHD war das Haus zu groß und die Miete entsprechend zu hoch. Hinzu, so Neuhaus, sei die Frage gekommen, wo die Fahrzeuge untergestellt werden sollten. „So wurden verschieden Überlegungen angestellt und mit dem Kirchenvorstand von St. Blasius diskutiert.“
Die Lösung sah schließlich so aus, dass der Kreisbeauftragte Markus Ickler ebenfalls als Mieter in das Haus einzog. Zur Unterstellung der Fahrzeuge schließlich wurde eine neue Fahrzeughalle, die auf einem Grundstück der Kirchengemeinde hinter dem Kindergarten errichtet werden sollte, geplant.
„Von verschiedenen Architekten bekam wir Unterstützung. Mit mehreren Entwürfen und konkreten Kostenaufstellungen ging es im Frühjahr 2006 auf den Weg zu unserer Diözesangeschäftsstelle“, erinnert Raimund Neuhaus an die Planungsphase zum Neubau. Die Paderborner Verantwortlichen konnten für die Idee gewonnen werden und Entscheidung fiel auf den Entwurf des Architekten Peter Pötter. Nach einigem Hin und Her stimmte schließlich auch die Malteser Bundesleitung aus Köln dem Bauvorhaben zu. Nachdem der Erbpachtvertrag mit der Kirchengemeinde St. Blasius geschlossen wurde und die Pläne ausgearbeitet waren, konnten die Bauarbeiten im Juli 2007 beginnen. Schon im August wurde das Richtfest gefeiert.
Zu diesem Zeitpunkt setzten die Malteser auch mit der Eigenleitung an. In vielen Stunden wurde das Bauholz gestrichen und die Dachschalung aufgebracht. Um die Fahrzeughalle auch einmal für andere Zwecke nutzen zu können, wurde die Dachfläche zusätzlich isoliert. Ebenso wurden die Malerarbeiten, Flieselegearbeiten und viele weiteren handwerklichen Tätigkeiten in Eigenleistung erledigt. Etwa 2500 Stunden arbeitete der „harte Kern“ aus der Malteser Helferschaft am neuen Heim, bis es offiziell den Dienst genommen wurde. -haus






