Neue gGmbH für katholische Kindertageseinrichtungen gegründet
Finanzielle Risiken mindern
Dortmund (pdp). Als möglicher neuer Träger für die katholischen Kindergärten in Dortmund wurde die „Katholische Tageseinrichtungen Östliches Ruhrgebiet gGmbH“ gegründet. Kirchengemeinden erhalten das Angebot, der gemeinnützigen GmbH zum Kindergartenjahr 2009/2010 beizutreten und ihre Trägerschaft an den Kindergärten zu übertragen.
„Die Veränderungen durch das Kinderbildungsgesetz war einer der Anlässe für die Gründung der gemeinnützigen GmbH“, erläutert Elmar Hoffmann, Geschäftsführer des Gemeindeverbandes katholischer Kirchengemeinden Östliches Ruhrgebiet, der Verwaltungsaufgaben für Gemeinden in Dortmund, Castrop-Rauxel, Herne, Schwerte und Teilen von Lünen übernimmt.
Mit dem „KiBiz“ seien die finanziellen Risiken für die Kirchengemeinden als Träger der Kindergärten gestiegen. Seit August 2008 erfolgt die Abrechung über Pauschalen. Die in den Einrichtungen wirklich entstehenden Kosten bleiben unberücksichtigt. Die Pauschalen richten sich nach den von den Eltern gebuchten Betreuungsstunden und werden nur für jeweils ein Jahr zugeteilt. „Dadurch ist eine gesicherte finanzielle und personelle Planung für die Kindergärten erschwert“, so Hoffmann.
Mit einer übergreifenden Bündelung der Mittel könne die gGmbH hier für eine größere Sicherheit, insbesondere für die Arbeitsplätze, sorgen. „Die katholischen Einrichtungen sollen sich weiter durch hohe Qualität und entsprechend qualifiziertes, fachliches Personal auszeichnen“, erläutert Hoffmann. Darüber hinaus fördere das Organisationsmodell die Zusammenarbeit mehrerer Einrichtungen auf unterschiedlichen pastoralen und pädagogischen Ebenen.
Vorteile, mit denen die gGmbH jetzt an die Kirchengemeinden herantritt. Diese können dann entscheiden, ob sie mit dem Betrieb ihrer Kindertageseinrichtungen beitreten oder, wie bisher, den Kindergarten oder die Kindertagesstätte in eigener Trägerschaft weiterführen möchten. 14 der insgesamt 53 katholischen Kindertageseinrichtungen, die in Dortmund vom Gemeindeverband Östliches Ruhrgebiet verwaltet werden, haben bereits vor der Gründung der gGmbH ihr Interesse an einer Aufnahme angemeldet. In wichtige Entscheidungen, die den Kindergarten vor Ort betreffen, bleibt die Kirchengemeinde auch nach dem Beitritt weiterhin eingebunden. Außerdem bleibe der Kindergarten nach wie vor ein wichtiger pastoraler Ort für die Gemeinden, betont Propst Andreas Coersmeier.







