Aktuelle Ausgabe
2012-20

Malteser: Monika Nick übergibt an Monika Jost

Führungswechsel bei Hospizdienst

Monika Nick, scheidende Leiterin der Malteser-Hospizdienste St. Christophorus in Dortmund, Wolfgang Penning, stv. Diözesanleiter der Malteser in der Erzdiözese Paderborn und Vorstandsvorsitzender des Hospiz-Freundeskreises St. Christophorus e.V., Monika Jost, neue Leiterin der Malteser Hospizdienste St. Christophorus, Maren Becker, Ehrenamtssprecherin Malteser-Hospizdienste, Mirjam Weisserth, Diözesangeschäftsführerin der Malteser Paderborn (v. li.).

Dortmund. Nach 10 Jahren hat Monika Nick die Leitung der Malteser-Hospizdienste St. Christophorus Dortmund an ihre Nachfolgerin Monika Jost übergeben. 

1993 bauten die Malteser und der Hospiz-Freundeskreis St. Christophorus, ergänzend zu den klassischen Diensten des Dortmunder Malteser-Hilfsdienstes, einen Hospizdienst in der Hohlen Eiche in Dortmund auf. Damit gründeten die Malteser den ersten ehrenamtlichen ambulanten Hospizdienst in der Region.

Seit 1994 ist Monika Nick, Krankenschwester und Einzelhandelskauffrau, als Verwaltungskraft dabei. Ihr wurde 2000 die Leitung der Einrichtung übertragen. Diese war zwischenzeitlich für zwei Jahre in die St.-Gertrudis-Kirchengemeinde, Rückertstraße, umgezogen und hat ihren Sitz seit 2001 in der Amalienstraße 21.

Unter der Leitung von Monika Nick und ihrem Team wurden die Malteser Hospizdienste zu einem wichtigen Bestandteil im Sozial- und Gesundheitswesen der größten Bistumsstadt und ein zuverlässiger Netzwerkpartner für Pflegedienste, Ärzte, ambulante und stationäre Einrichtungen, Kirchengemeinden und Verbände.

„Meine zentrale Aufgabe war, gute Rahmenbedingungen für die Begleitung von schwerstkranken Erwachsenen, und später auch für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Unter anderem gehörte dazu die Motivation von Menschen, die bereit waren, sich ehrenamtlich in unseren nicht immer leichten Diensten zu engagieren“, betonte Monika Nick zum Abschied. „Eine ausreichende hauptamtliche Unterstützung sowie eine fundierte Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und auch ansprechende Räumlichkeiten, waren und sind wichtige Voraussetzungen für den Aufbau und Erhalt unserer Angebote. Ich sah mich auch als Finanzminister unseres Dienstes und möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns ideell und finanziell mit ihren Spenden unterstützen, um dieses auch leisten zu können.“ 


23.05.2012
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