Diözesantag der Pfarrhaushälterinnen im Erzbistum Paderborn
Gemeinsam Zeugen des Glaubens sein

- Erzbischof Hans-Josef Becker (r.) und Monsignore Norbert Busch, Geistlicher Beirat der Pfarrhaushälterinnen im Erzbistum Paderborn (2. v.r.), mit den Teilnehmerinnen des Diözesantages der Pfarrhaushälterinnen.
Paderborn (pdp). „Für uns alle ist die gegenwärtige Zeit eine Herausforderung. Aber es ist auch eine Chance, die Gott uns schenkt. Hierbei kommt uns die Rolle von Pionieren zu, die auf ihre Weise Neuland unter den Pflug nehmen.“
Diese Worte von Erzbischof Hans-Josef Becker verdichteten programmatisch die Fragestellung, unter welche die Pfarrhaushälterinnen aus dem Erzbistum Paderborn ihren Diözesantag im Paderborner Liborianum gestellt hatten: „Perspektive 2014 – was geht dieses pastorale Arbeitsprogramm uns an und was können wir dazu tun?“
Die beiden Organisatoren der Veranstaltung, Elisabeth Niedieker, Diözesansprecherin der Pfarrhaushälterinnen im Erzbistum, und Monsignore Norbert Busch, Geistlicher Beirat der Pfarrhaushälterinnen, freuten sich, dass Erzbischof Becker ihrer Einladung gefolgt war, um gemeinsam mit den Haushälterinnen die Hauptfrage des Diözesantages zu erörtern.
Nach der Feier der heiligen Messe stiegen die Teilnehmerinnen direkt ins Thema ein. Mit einem Referat zum „organisatorischen und geistlichen Umgang mit dem pastoralen Umbruch in der Ortskirche von Paderborn“ lieferte der Erzbischof den Impuls für die sich anschließende Diskussion der „Perspektive 2014“.
Als zentrales Anliegen der Gemeindearbeit formulierte Becker das „Weiterleben des Glaubens in unseren Breiten“. Dabei sei jeder Einzelne mit seinen persönlichen Glaubensüberzeugungen und -erfahrungen gefragt. „In der faktischen (Un-)Glaubenssituation unserer Zeit“, appellierte Becker, „liegt unser vorrangiger Auftrag darin, gemeinsam Zeugen des Glaubens an den dreifaltigen Gott zu sein und so in unsere Gesellschaft hineinzuwirken!“ Im Rückgriff auf den Leitgedanken seines diesjährigen Hirtenbriefes zur Fastenzeit, einer „Pastoral der Berufung“, plädierte Becker unter anderem dafür, die Berufung der Laien und ihre Zuordnung zu den Ämtern und Diensten in der Kirche weiter auszugestalten.
Im Zusammenhang des Berufungsgedankens ermutigte Becker die Pfarrhaushälterinnen: „Leben Sie auch an Ihrem Platz in der Kirche Ihre Berufung: Unterstützen Sie in Ihrer ‚Schlüsselfunktion‘ an der Seite der Priester – auch wenn Sie eher im Hintergrund wirken – den zukünftigen Weg der Ortskirche von Paderborn durch Ihre Ideen, durch Ihr Wohlwollen, durch Ihre Neugier dem Kommenden gegenüber.“
Elisabeth Niedieker versprach im Namen aller Anwesenden ihre Unterstützung: „Auf uns können Sie sich verlassen“, so die Diözesansprecherin. „Gerne sagen wir Ihnen unsere Begleitung – auch im fürbittenden Gebet – zu.“






