Wer wollte, konnte auch mit richtigen Ordensleuten in Kontakt kommen
Großer Andrang beim Klostermarkt
Dalheim. „Unsere Erwartungen sind voll erfüllt“, fasst Prof. Dr. Klaus Gereon Breuckers, Leiter des Klostermuseums Dalheim, seine Eindrücke vom Klostermarkt zusammen. Viele Ordensgemeinschaften hatten die Möglichkeit, im historischen Ambiente mit den rund 20000 Besuchern in Kontakt zu kommen.
von Gerd Vieler
Längst verhallte Töne klangen am vergangenen Sonntagmittag aus der alten Konventskirche des Klosters Dalheim. Wo Jahrhunderte hindurch die Mönche das Lob Gottes angestimmt hatten, versammelten sich zur Mittagszeit rund 200 Besucher des Klostermarktes zum Angelusgebet. Sr. Angelika von den Neuenbekener Missionsschwestern und die Franziskanerpatres Werinhard und Wolfgang aus Paderborn stimmten und trafen – vielleicht etwas wider Erwarten – auf eine mitbetende und mitsingende Gottesdienstgemeinde. Am Abend zuvor hatte der Dominikus, Abt der Mescheder Benediktiner, mit rund 1 000 Besuchern im alten Klostergarten die Eucharistie gefeiert. Doch eigentlich waren die Ordensleute, darunter auch fast alle Gemeinschaften aus dem Erzbistum Paderborn, zum Verkauf ihrer Produkte gekommen. Da nur noch wenige Häuser eine eigene Ökonomie haben, gab es Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes an den Ständen. Viele Klöster, vor allem von außerhalb des Erzbistums besetzten ihren Stand allerdings mit Laienmitarbeitern, hatten dafür aber das kulinarisch deftigere Angebot wie Brot, Bier und Hochprozentiges oder diversen Senfspezialitäten.
Die vom Veranstalter geschätzten 20 000 Gäste konnten daneben auch das landschaftliche Angebot des malerischen alten Klosters genießen oder die Ausstellung zur Kunst des Sterbens besuchen.







