Caritas-Konferenzen im Dekanat Lippstadt-Rüthen engagieren sich für Kinder im Königsberger Gebiet
„Haben auf den Transport gewartet“
Soest. Unter dem Motto: „Endlich eine Perspektive“ haben die Caritas-Konferenzen im Dekanat Lippstadt-Rüthen Kinderbekleidung und -schuhe sowie Säuglings-Erstausstattung für werdende Mütter im Königsberger Gebiet gesammelt.
Die Resonanz auf die vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn angeregte Aktion war enorm. Rund zehn Tonnen zum Teil hochwertiger Hilfsgüter im Gesamtwert von etwa 50 000 Euro konnten in den Pfarrgemeinden von Lippstadt bis Warstein gesammelt und verpackt werden. Adressat war die Caritas in der russischen Exklave Kaliningrad.
Caritas Sapad, so der offizielle Name des Paderborner Caritas-Partners, betreut jährlich über 1 000 Mütter, darunter viele Alleinerziehende und Schwangere. Ein Großteil der gesammelten Hilfsgüter konnte Caritas Sapad bereits in Empfang nehmen und weitergeben.
Die Direktorin der Königsberger Caritas, Elena Jamkovaja, bedankte sich bei der Paderborner Caritas und allen Caritas-Konferenzen: „Schon heute können wir die Mütter, die mit uns auf diesen Transport gewartet haben, anrufen und ihnen eine gute Nachricht mitteilen.“ Seit der Gründung der Caritas Sapad im Jahr 1992 unterstützt der Caritasverband für das Erzbistum Paderborn die Hilfsprojekte für Straßenkinder, für werdende Mütter und kinderreiche Familien.







