Aktuelle Ausgabe
2012-20

60 Kommunionkinder aus Hörste und Umgebung verbrachten einen erlebnisreichen Kinderbibeltag

„Hallo, Gott, hörst du mich?“

Kommunionkinder aus Esbeck, Rixbeck, Dedinghausen, Hörste und Bökenförde nahmen am Kinderbibeltag in Hörste teil. Foto: privat

Hörste. Samstag, 15.30 Uhr, eine (fast) bis auf den letzten Platz gefüllte St.-Martinus-Kirche in Hörste: Etwa 60 Hände gehen hoch, als die Mädchen und Jungen des dritten Schuljahres gefragt wurden, ob ihnen die letzten fünf  Stunden gefallen haben.  

von Felicitas Hecker 

Doch gehen wir nochmals an den Beginn des Tages zurück: Morgens um 10 Uhr betraten  die Kommunionkinder aus Esbeck, Rixbeck, Dedinghausen, Hörste und Bökenförde die Turnhalle der katholischen Grundschule. Sie alle waren gespannt auf ihren Kinderbibeltag unter dem Motto: „Hallo, Gott, hörst du mich?“

Nach der Begrüßung und dem ersten Lied teilten sie sich in „Ortsgruppen“ auf und absolvierten kreative, stille, meditative und musikalische Stationen im Schulgebäude. 

Auf welche verschiedenen Arten und Weisen kann man eigentlich beten? Das stand als Leitfrage über diesem gemeinsamen Samstag.

Alle Christen kennen das gesprochene Gebet. So gab es einen Raum, in dem gemeinsam nachgedacht wurde, was man Gott alles im Gebet anvertrauen kann. Ihre Gedanken brachten die Kinder dann zu Papier und ordneten sie nach Bitt-, Dank- und Klagegebeten. Diese Gebete fanden Platz auf Stellwänden, die in der Zukunft durch die Kirchen des Pastoralverbundes „wandern“ sollen.

Neben dem Mund kann man jedoch auch beim Gespräch mit Gott den ganzen Körper einsetzen. Mit Gottes Segen auf allen Wegen, das wurde deutlich an der Station „Schuh- und Armschmuck“.  So erkennt man nun die Kommunionkinder des Pastoralverbundes an ihrem Band, das sie an einem Schuh oder Handgelenk tragen. Dieses Band ziert ein Fisch – das Symbol, das alle Menschen, die an Jesus glauben, miteinander verbindet. 

Wer seinen Glauben besonders sichtbar zum Ausdruck bringen will, kann seinen ganzen Körper bewegen. Angefangen beim „Kreuzzeichen“ bis hin zum „Vaterunser“ können viele Texte mit den Händen verdeutlicht und sichtbar werden. Da prägen sich die Worte auch gut bei den Kindern ein, sodass sie sie ein Leben lang im Kopf behalten.

Bei ganz unterschiedlichen Anlässen können die Christen sich an Gott wenden – sei es zum Essen, am Tagesbeginn oder vor dem Einschlafen. Mit ihrem schön gestalteten Gebetsleporello ausgestattet, sind die Kommunionkinder allseits mit Gott verbunden.

Kinder und Gruppenleiter merkten: Der Tag gefällt allen Beteiligten und dem lieben Gott gleichermaßen, denn er schenkte der Gemeinschaft sonnige Stunden. Damit konnten die Pausen auf dem Schulhof verbracht werden. Neben anderen Spielen war besonders das Kirchen-Memory beliebt. Verschiedene Ansichten aller Gotteshäuser aus dem Pastoralverbund mussten paarweise gesucht werden. 

Zu Ende ging der erlebnisreiche Tag in der Kirche von Hörste. Dort konnten die Kinder nochmals das präsentieren, was sie alles erarbeitet hatten. Ein besonderer Dank ging an die Frauen, die diesen Tag mit ihren Ideen bereichert, ihn geplant und durchgeführt haben. In der Andacht hervorgehoben wurden besonders die knapp 20 Jugendlichen aus allen Orten, die sich bereitgestellt hatten, die Kinder zu betreuen. Namentlich sei an dieser Stelle den „Cheforganisatorinnen“ Hedwig Harke-Heinze und Bettina Schreiner sowie dem Hausherrn Norbert Kitzka besonders gedankt.


23.05.2012
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