Pfarrfest in der Gemeinde St. Josef in Bünde setzte thematische Schwerpunkte
Im Zeichen der Taufe
Bünde (NÜ). „Wenn wir Feste feiern, sollten wir auch darauf schauen, worum es in unserem Glauben geht“, sagt Gemeindereferent Ulrich Martinschledde. Erzbischof Hans-Josef Becker habe mit den Worten „getauft und berufen“ eine gute Vorlage gegeben. Diese wurde jetzt beim Pfarrfest in St. Josef umgesetzt: das Fest in Bünde bekam einen thematischen Schwerpunkt.
Um die Taufe drehte sich alles beim Gemeindefest. Und nach anfänglicher Skepsis wurde diese ungewohnte inhaltliche Gestaltung der Feier gut angenommen. „Die Aktionen haben zu zahlreichen Gesprächen über die Taufe angeregt“, so Martinschledde. „Wie war das noch bei der Taufe unserer Kinder oder Enkelkinder?“ oder „Wie war das bei meiner eigenen Taufe?“, waren Gesprächsthemen.
Unter verschiedensten Aspekten konnten sich die Besucherinnen und Besucher des Festes dem Thema „Taufe“ nähern. „Erfahrung in der Dunkelheit“, „Erfahrung Salbung“ oder „Erfahrung Licht“ lauteten die Titel der Aktionen. Bei den Kindern kamen natürlich die Wasserspiele am besten an. Dort konnten sie kleine Experimente mit Wasser durchführen und ihre Gedanken zum Thema Wasser niederschreiben.
Favorit bei den Älteren war „Erfahrung Namen“. Hier konnte man die Bedeutung von Namen nachschlagen oder auch im Pfarrbuch das Taufdatum von Angehörigen nachsehen lassen. In einer gut besuchten Ausstellung zum Thema Taufe wurden Leihgaben und Geschichten aus der Gemeinde präsentiert: Taufkleider und Kerzen, Taufkissen, Taufschal und vieles mehr.
Ein Renner waren die „Weihwasserfläschchen to go“ – also zum Mitnehmen. Über 100 der kleinen Flaschen mit Weihwasser verkaufte die Katholische Frauengemeinschaft.
Auf diese Weise wurde das Bünder Pfarrfest zur Gemeindekatechese. Dabei ging es nicht nur um jene, die eher seltener zum Gottesdienst kommen. „Man muss auch die im Blick halten, die immer zur Kirche kommen, und sehen, was bei ihnen noch an Wissen vorhanden ist“, betont Martinschledde.







