Aktuelle Ausgabe
2012-20

Erster Spatenstich für Seniorenheim der Franziskanerinnen in Drolshagen

Lang ersehnter Start

Setzen den ersten Spatenstich für den Neu- und Umbau des St.-Gerhardus-Hauses in Drolshagen (v.l.): Architekt Holger Beckmann, Schwester Mediatrix (Vorsitzende der Maria-Theresia-Bonzel-Stiftung), Theo Hilchenbach (Bürgermeister der Stadt Drolshagen), Ronald Buchmann (Einrichtungsleiter), Markus Feldmann (Geschäftsführer der GFO), Paul Hoffmann (Eigentümer Firma Theo Heimes).

Drolshagen. „Was lange währt, wird endlich gut“, heißt es im Volksmund. Über viele Jahre hat die „Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH“ (GFO) nach Möglichkeiten gesucht, das Senioren- und Pflegeheim St. Gerhardus Haus in Drolshagen zu modernisieren und zu erweitern. Nun erfolgte der lang ersehnte erste Spatenstich für das Projekt, das mehr als drei Millionen Euro kosten wird.

„Endlich ist es soweit. Die Neu- und Umbauarbeiten können beginnen“, sagte Ronald Buchmann, Leiter des Seniorenzentrums St. Gerhardus in Drolshagen, erleichtert. Lange hatte er auf diesen Augenblick gewartet. Nun entsteht mit einem rund 2300 Quadratmeter großen Neubau und dem Umbau des bestehenden Gebäudes ein modernes Senioren- und Pflegeheim.
Insgesamt 62 Heimplätze werden durch den Neu- und Umbau geschaffen. Voraussichtlich im Mai nächsten Jahres soll der Bau abgeschlossen sein. Die Bewohner des alten Gebäudes könnten dann in das neue, großzügig angelegte und mit modernster Technik ausgestattete Senioren- und Pflegeheim umziehen, sagte Buchmann. Mit einem neuen Konzept zur Betreuung von an Demenz erkrankten Senioren biete das neue Heim dann die notwendigen Räumlichkeiten für Bewohner mit unterschiedlichsten Versorgungsansprüchen.
Begonnen wurde der Um- und Neubau mit dem ersten Spatenstich durch den Bürgermeister der Stadt Drolshagen, Theo Hilchenbach, Pfarrer Markus Leber, Pfarrer von St. Clemens in Drolshagen, Sr. Mediatrix Nies, Vorsitzende der Maria-Theresia-Bonzel-Stiftung, Markus Feldmann, Geschäftsführer der GFO, sowie Ronald Buchmann, dem Leiter des Seniorenzentrum St. Gerhardus. Geplant wurde der Bau vom Architektenbüro Holger Beckmann aus Köln. Ausführendes Generalunternehmen ist die Firma Theo Heimes aus Schmallenberg, die einen Großteil der Gewerke mit Betrieben aus dem Kreis Olpe realisieren wird.
Ohne die Förderung des Hilfswerks „Ein Platz an der Sonne“ wäre die Entstehung des Seniorenzentrums wohl nicht möglich gewesen, sagte Markus Feldmann, Geschäftsführer der GFO. Die Kosten allein für den Neubau betragen rund drei Millionen Euro. „Wir danken allen, die trotz vielfacher Zweifel fest an diesen Tag geglaubt haben und vor allem denjenigen, die mit ihrer finanziellen Hilfe einen entscheidenden Beitrag für eine wesentliche Verbesserung der Wohnsituation aller Senioren geleistet haben“, sagte GFO-Geschäftsführer Feldmann zum Baustart.


24.05.2012
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