Caritas Dienstleistungsbetriebe GmbH sichert Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung
Leistung nutzen – Gutes tun

- Weihten den Integrationsbetrieb ein: Georg Goj, Betriebsleiter; Hubert Jung, Vorsitzender des Caritas-Rats; Elke Krause, Geschäftsführerin Caritas Dienstleistungsbetriebe GmbH; Karl-Josef Laumann, CDU-Fraktionsvorsitzender; Birgit Zoerner, Dezernentin für Soziales; Michael Schneider, LWL-Integrationsamt; Georg Rupa, Vorsitzender Caritasverband Dortmund (v. li.).Foto: Petri
Dortmund. Mit einem Festakt wurde jetzt ein weiterer Integrationsbetrieb in Dortmund eröffnet. Träger ist die Caritas Dienstleistungsbetriebe GmbH. Ziel des Integrationsbetriebes ist es, feste Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zu schaffen.
von Anna Petri
Besonders Menschen mit Behinderungen hätten es auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor schwer, betonte Georg Rupa, Vorsitzender des Caritasverbandes Dortmund e.V., in seiner Begrüßungsrede und hob damit die Bedeutung von Integrationsbetrieben hervor. Unter dem Motto: „Service rund um Haus, Hof und Garten“ bietet das Integrationsunternehmen Dienstleistungen wie Anstriche, Umzüge und Gartenpflege. Dazu wird ein Wäscheservice angeboten. Ein weiterer Bereich des Unternehmens ist die Energiesparberatung. Kunden, die das Unternehmen beauftragen, leisten einen Beitrag dazu, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu sichern.
Den Festvortrag zur Eröffnung hielt der Fraktionsvorsitzende der CDU in Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann. Als ehemaliger Arbeits- und Sozialminister von NRW war er mit dem Landesprogramm „Integration unternehmen!“ maßgeblich am Aufbau von Integrationsbetrieben beteiligt. Laumann bezog in seine Rede die Entwicklung der Behindertenpolitik mit ein und merkte an, dass sich diese in der Vergangenheit sehr auf die Fürsorge behinderter Menschen konzen-triert hatte. Heute kennzeichne sie sich vor allen durch das Bild der Teilhabe.
Menschen mit Behinderungen sollten die Chance haben, ganz normal am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Daher brauche es Unternehmen, die sich der Beschäftigung dieser Menschen in erster Linie verpflichtet fühlen, sagte Laumann und betonte damit die große Bedeutung der Förderung von Integrationsunternehmen in NRW. Für jeden Menschen sei der Arbeitsplatz wichtig zur Gestaltung seines Lebens, für Menschen mit Behinderungen bedeute er oft noch viel mehr, fügte der CDU-Fraktionsvorsitzende hinzu und sagte abschließend, dass er sich umso mehr über die Eröffnung dieses Betriebes freue.
Zurzeit haben bereits acht Mitarbeiter in diesem Integrationsbetrieb eine Beschäftigung gefunden, davon drei mit Behinderungen. Neben Personalkostenzuschüssen der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Integrationsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wurde die Gründung des neuen Integrationsbetriebes der Caritas Dortmund vom LWL-Integrationsamt Westfalen und der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW mit einer Gesamtsumme von etwa 90000 Euro unterstützt.
Birgit Zoerner, Dezernentin für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Dortmund brachte ebenfalls ihre Freude über die Eröffnung zum Ausdruck. Die Caritas Dienstleistungsbetriebe GmbH schaffe damit Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen auf dem 1. Arbeitsmarkt und sei damit der dritte Integrationsbetrieb in Dortmund.
Zum Abschluss segnete Caritaspfarrer Michael Ortwald die Dienstfahrzeuge des Betriebes und bat um Gottes Segen für einen erfolgreichen Unternehmensstart.






