Stephan Stickeler tritt die Nachfolge von Stephanie Günnewich an
Neuer Kolping-Vorsitzender

- Stephan Stickeler aus Lennestadt hat als neuer Kolping-Diözesanvorsitzender die Nachfolge von Stephanie Günnewich angetreten.
Dortmund/Erzbistum. Stephan Stickeler ist der neue Vorsitzende des Kolping-Diözesanverbandes. Diese Entscheidung trafen die Delegierten bei der Diözesanversammlung am vergangenen Wochenende im Dortmunder Rathaus. Der 49-jährige Lehrer aus Lennestadt tritt die Nachfolge von Stephanie Günnewich an, die das Amt acht Jahre ausgeübt hatte und sich nicht mehr zur Wahl stellte.
Stickelers Karriere im Kolpingwerk begann 1981, als er Bezirksleiter der Kolpingjugend im Bezirksverband Olpe wurde. Danach war er Vorsitzender der Kolpingsfamilie Altenhundem und von 1997 zehn Jahre lang Bezirksvorsitzender des Bezirksverbandes Olpe. Dem Diözesanvorstand gehört der 49-Jährige seit 2001 an. Als seine Aufgabenschwerpunkte bezeichnete Stickeler die Vertretung des Kolpingwerkes nach innen und außen sowie die Partnerschafts- und Bildungsarbeit.
Zur stellvertretenden Diözesanvorsitzenden wählten die Delegierten Else Garske aus Meschede. Die 60-jährige Sozialpädagogin ist damit die Nachfolgerin von Franz-Josef Japes, dem bisherigen stellvertretenden Diözesanvorsitzenden. Auch Andrea Berhorn aus Herzebrock ist aus dem Diözesanvorstand ausgeschieden.
Dem diözesanen Leitungsgremium gehören für die kommenden vier Jahre Markus Berkenbusch aus Herne, Heiner Brambring aus Olsberg, der Dortmunder Markus Brügger, Winfried Henke aus Olsberg, Mark Keuthen aus Brilon, Hildegard Kräling aus Winterberg, Bernd Kruse aus Arnsberg, Wilfried Johann Schacker aus Bielefeld, Burkhard Steffens aus Dortmund und August Wilhelms aus Natzungen. Diözesanpräses Ansgar Wiemers bedankte sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement und die geleistete Arbeit, nicht zuletzt vor dem Hintergrund ihres Engagements im Zusammenhang mit den Jubiläumsfeiern zum 150-jährigen Bestehen des Diözesanverbandes in diesem Jahr.
Das Treffen in Dortmund bildete gleichzeitig den Abschluss des Jubiläums-Festreigens: Der Nachmittag im Dortmunder Rathaus stand noch einmal im Zeichen des „150-Jährigen“: „Kolping – stark.sozial“ hatte Karl Schiewerling seinen Festvortrag überschrieben. Der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Kolpingwerkes Landesverband Nordrhein-Westfalen beschrieb darin neben dem Geleisteten auch die Zukunftsaufgaben des Verbandes.
Ein filmischer Rückblick auf das Jubiläumsjahr ließ dann noch einmal Erinnerungen an die zahlreichen Aktivitäten in diesem Jahr wach werden, ehe die Delegierten in einem Bannermarsch zur nahen Propsteikirche zogen, wo ein festlicher Gottesdienst den Schlusspunkt der Diözesanversammlung setzte.






