Aktuelle Ausgabe
2012-20

Katholische St.-Johannes-Gesellschaft erweitert Angebot für Patienten

Neues Bettenhaus entsteht

Grundsteinlegung: Propst Andreas Coersmeier, Gerhard Gördes, stv. Vorsitzender des Verwaltungsrates, Prof. Dr. Martin Rehborn, Vorsitzender des Verwaltungsrates, Günther Nierhoff, Geschäftsführer, und Architekt Wolfgang Bergstermann. Foto: pdp

Dortmund (pdp). Zwischen der Grabeskirche Liebfrauen und dem bestehenden Gebäude des St.-Johannes-Hospitals baut die Katholische St.-Johannes-Gesellschaft ein neues Bettenhaus. Jetzt erfolgte die Grundsteinlegung. Zugleich stellte die Gesellschaft ihren Geschäftsbericht vor und gab die Fusion mit dem St.-Marien-Hospital in Hamm bekannt. 

Die Grundsteinurkunde, Euromünzen, eine Ausgabe der Kirchenzeitung Der DOM sowie der lokalen Tageszeitungen wurden sicher verpackt in einem Kupferzylinder in einen Eckstein des neuen Bettenhauses eingemauert. Propst An-dreas Coersmeier, Mitglied im Verwaltungsrat der Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft sprach dazu den Segen zur Grundsteinlegung. 

Vier Bettenstationen mit jeweils 34 Betten, eine Station mit 16 Betten für Privatpatienten, eine Suite sowie eine Dialysestation mit 17 Plätzen werden hier bis voraussichtlich Ende 2012 errichtet. Über einen Verbindungsgang wird das Bettenhaus mit dem übrigen Gebäude verbunden. Durch den Bau des fünfstöckigen Gebäudes soll der Komfort für die Patienten weiter erhöht werden, um so auch in den kommenden Jahren den Ansprüchen an eine moderne medizinische Versorgung genügen zu können. 

Vor der Grundsteinlegung hatten der Vorsitzende des Verwaltungsrates Dr. Martin Rehborn, Geschäftführer Günther Nierhoff und Propst An-dreas -Coersmeier den Geschäftsbereicht der Gesellschaft vorgestellt. 2010 habe man mit 2,8 Millionen erneut einen beachtlichen Überschuss erwirtschaften können. „Das ist Geld, das wir zum Wohle der Gesellschaft in die Einrichtungen refinanzieren“, erläuterte Dr. Rehborn.

Das gute Ergebnis sei zu einem großen Teil auf die Leistungen der Ärzte und des Pflegepersonals zurückzuführen, die dafür gesorgt hätten, dass viele Patienten Einrichtungen der Katholischen St.-Johannes-Gesellschaft gewählt hätten, betonte Günther Nierhoff. Die Fusion mit dem St.-Marien-Hospital in Hamm bezeichnete Martin Rehborn als „erhebliche Stärkung für alle Beteiligten“.


24.05.2012
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