Leiter des Pastoralverbundes Aplerbeck nennt Umstrukturierung des Erzbistums als Grund
Pfarrer Hörhold steigt als Priester aus
Do-Aplerbeck (-haus). Christian Hörhold, Pfarrer der Aplerbecker St.-Ewaldi-Gemeinde und Leiter des Pastoralverbundes Aplerbeck, hat Erzbischof Hans-Josef Becker um seine Entpflichtung gebeten und alle seine Ämter niedergelegt. Als Grund nannte er die „strukturelle Veränderungen im Erzbistum“.
Die Umstrukturierung, die mit einer Vergrößerung der Pastoralverbunde einhergeht, verhindere zunehmend die persönliche Zuwendung der Seelsorger zu den Menschen, schreibt Hörhold in einem Brief an die Gemeinde. Die Menschen erwarteten den aufrichtenden und röstenden, mitleidenden und mitfeiernden Priester. „Sie erleben mich aber allzu oft als von Termin zu Termin getriebenen und gehetzten, kirchlichen Bürokraten.“ In Zukunft wird Hörhold als Vermittler bei der Arbeitsagentur tätig sein. „Erzbischof Becker hat ein ausführliches Gespräch mit ihm geführt und seinem Wunsch nach Entpflichtung mit Bedauern entsprochen“, sagte Bistums-Pressesprecher Ägidius Engel. Pfarrer Ludger Hojenski vom Pastoralverbund Wickede-Asseln ist zum kommissarischen Leiter des Aplerbecker Verbundes ernannt worden. Ein Nachfolger für Christian Hörhold soll zum 1. September ernannt werden.







