Aktuelle Ausgabe
2012-20

Freiwilliges Soziales Jahr startet bei IN VIA

Rekordzahl

Dortmund. 56 Freiwillige haben in Dortmund ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) begonnen. „Das sind so viele Jugendliche wie noch nie zuvor“, freut sich Annette Strehl-Pottmeyer, die Geschäftsführerin von IN VIA in Dortmund. 

Der katholische Sozialverband ist in Dortmund Träger des Freiwilligendienstes. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sei die Zahl der Plätze damit um 22 Prozent gesteigert worden, so Annette Strehl-Pottmeyer. Vor dem Hintergrund, dass im gesamten Erzbistum Paderborn die Zahl der Jugendlichen im FSJ angestiegen sei, sei es ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das Freiwillige Soziale Jahr weiter qualitativ und quantitativ auszubauen.

Entsprechend kritisch sieht sie die Pläne der Bundesfamilienministerin, angesichts der Aussetzung von Wehr- und Zivildienst einen neuen Freiwilligendienst auf Bundesebene zu schaffen. Strehl-Pottmeyer: „Die Träger der bestehenden Dienste sind sich einig darin, dass es besser wäre, die vorhandenen Angebote zu stärken, statt ein Konkurrenzsystem zu installieren.“

Hier sollte nach Meinung der IN-VIA-Geschäftsführerin auf vorhandenes Know-How, Erfahrungen und gewachsene Strukturen zurückgegriffen werden. Das System sei ausgereift und bewährt, erklärt Annette Strehl-Pottmeyer und verweist etwa auf die Begleit-seminare von IN VIA, die die Freiwilligen während ihres Dienstes besuchen.


24.05.2012
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