Aktuelle Ausgabe
2012-20

Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen konstituierte sich für die neue Amtszeit

Rund 50000 Mitarbeiter haben gewählt

Die 64 Delegierten der Mitarbeitervertretungen von katholischen Einrichtungen im gesamten Erzbistum konstituierten sich für ihre vierjährige Amtszeit und wählten einen neuen Vorstand: (vorne v. l.) Claudia Groth, Friedhelm Leenen, Martin Schenk, Barbara Sobotta, Dietmar Jürgens, Martin Bauer, Anja Willeke, Frank Wengenmeier, Gerda Pöppe.Foto: Vieler

Paderborn/Erzbistum. Schon im Mai begannen in den etwa 1 500 katholischen Einrichtungen im Erzbistum Paderborn die Wahlen für die neuen Mitarbeitervertretungen (MAV). Rund 50 000 Mitarbeiter aus dem kirchlichen und caritativen Bereich waren dazu aufgerufen. Jetzt konstituierte sich die Diözesane-Arbeitsgemeinschaft (DiAG) im Paderborner „Liborianum“ und wählte ihren neuen 9-köpfigen Vorstand.

von Gerd Vieler

Die Namensgebung und die Abkürzungen sind für Außenstehende gewöhnungsbedürftig. Da in kirchlichen Einrichtungen nicht das Betriebsverfassungsgesetz sondern die Regelungen des sogenannten „Dritten Weges“ gelten, wählen die kirchlichen Mitarbeiter keinen Betriebsrat als Interessenvertretung der Mitarbeiter, sondern die sogenannte Mitarbeitervertretung. In öffentlich-rechtlichen Einrichtungen gibt es analog dazu einen Personalrat. Die Mitarbeitervertretungen der einzelnen Einrichtungen entsenden Delegierte in die sogenannte Diözesane Arbeitsgemeinschaft. Im weltlichen Bereich würde ein solches Gremium Konzernbetriebsrat heißen.
Dieser „Konzernbetriebsrat“ mit einer Amtszeit von vier Jahren hat jetzt aus seinen Reihen einen neunköpfigen Vorstand gewählt. Ihm gehören an: Claudia Groth, Friedhelm Leenen, Martin Schenk, Barbara Sobotta, Dietmar Jürgens, Martin Bauer, Anja Willeke, Frank Wengenmeier und Gerda Pöppe.
Dieser Vorstand wird am 27. Oktober Mitglieder aus seinen Reihen mit dem Amt des Diözesanvorsitzenden, des Stellvertreters und des Schriftführers betrauen. Die Wiederwahl von Martin Schenk als Vorsitzendem und damit als Kopf der Interessenvertretung von 50 000 Mitarbeitern im kirchlichen Bereich des Erzbis­tums Paderborn gilt als wahrscheinlich. Ebenso die Wiederwahl seines Stellervertreters Friedrich Leenen. Schenk ist freigestellter Mitarbeiter im Dortmunder St.-Johannes-Hospital. Leenen arbeitet an der Marien-Realschule in Hamm.
Die Vollversammlung sprach dem ausgeschiedenen, langjährigen Vorstandsmitglied Willi Wegener, einem Mitarbeitervertreter der ersten Stunde und Mitarbeiter im Josefheim in Bigge, seinen besonderen Dank für die herausragende Tätigkeit im Interesse und für die Mitarbeitenden in den kirchlichen Einrichtungen durch lang anhaltenden Applaus aus.


24.05.2012
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