Die jährliche kfd-Diözesanversammlung tagte in Soest / Planungen für das Jahr 2011
„Schätze“ für die pastorale Arbeit

Soest/Erzbistum. „Wie können sich die kfd-Gemeinschaften auf die neue Situation in den geplanten pastoralen Räumen einstellen?“ – Diese Frage stand im Mittelpunkt der Diözesanversammlung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) in der Soester Stadthalle. Rund 100 Delegierte aus den 50 Bezirken des Diözesanverbandes nahmen teil.
Mit Blick auf die konkreten Überlegungen in kfd-Gemeinschaften, für deren Pastoralverbund die Entwicklung eines pastoralen Konzeptes ansteht, erarbeiteten die Frauen beispielhaft, welche wertvollen Beiträge kfd-Gemeinschaften in die pastorale Arbeit ihrer Gemeinde und ihres Pastoralverbundes jetzt und in Zukunft einbringen können. Von der selbstverständlich übernommenen Verantwortung für verschiedene Gottesdienste im Verlauf des Kirchenjahres über Angebote und Treffpunkte für Frauen in unterschiedlichsten Lebenssituationen bis zur wichtigen Pflege von Gemeinschaft auf Gemeindeebene reichte die Palette.
„Diese Schätze bringen wir als kfd-Gemeinschaften in die pastorale Arbeit der Kirche ein. Frauen sind bereit, durch ihre Charismen Kirche auch in der heutigen Zeit lebendig mitzugestalten“, sagte Christa Mertens, geistliche Begleiterin des kfd-Diözesanverbandes, bei der Präsentation der Ergebnisse. Der Diözesanverband wird die kfd-Gemeinschaften auf ihrem Weg in die neuen pastoralen Räume durch eine Handreichung unterstützen, die Ende des Jahres zur Verfügung stehen werde, kündigte sie an.
Dass bei diesem Aufbruch in die neuen pastoralen Räume auch Unsicherheiten bestehen können, war schon in der als Stationengang gestalteten Wortgottesfeier zu Beginn der Versammlung deutlich geworden. „Doch gestärkt durch den Segen Gottes und in der Gewissheit, dass Gott mitgeht, können wir uns auf den Weg machen, der auch ein geistlicher Weg ist“, betonte Diözesanpräses Roland Schmitz.
Auf der Tagesordnung der Versammlung standen weitere Projekte und Angebote des Diözesanverbandes. So werden die Mitglieder des Diözesanvorstandes auch im kommenden Jahr die kfd-Bezirkskonferenzen besuchen, um das Ziel, die ehrenamtlich aktiven Frauen in den kfd-Vorständen zu unterstützen, im persönlichen Kontakt zu verwirklichen. Die Diözesanversammlung gab außerdem dem Diözesanvorstand mit großer Mehrheit den Auftrag, die Fortführung der „kfd-Praxisbegleitung“ für kfd-Vorstände auch über das Jahr 2011 hinaus vorzubereiten und zu planen. „Dieses Angebot ist für die Arbeit eines kfd-Vorstandes sehr hilfreich und sollte fortgesetzt werden, weil durch eine kompetente Praxisbegleiterin des Verbandes vor Ort und praxisnah Hilfestellungen und Tipps gegeben werden, die die Vorstandsarbeit positiv anregen und fördern“, unterstrich eine Delegierte.
Im Bereich Spiritualität wird es 2011 verschiedene Schwerpunkte geben. So lädt der Diözesanverband weiterhin zum Projekt „FrauenKirche“ ein; in der ersten Jahreshälfte zu zwei Gottesdienstfeiern in die Kirche des Michaelsklosters in Paderborn. Aus besonderem Anlass werden zwei Wallfahrten das Jahr 2011 prägen: Im Rahmen des Jubiläums „350 Jahre Wallfahrt Werl“ lädt die kfd außerhalb des üblichen Turnus im Mai zur Diözesanwallfahrt nach Werl ein. Im September findet dann die alternative Wallfahrt in den kfd-Bezirk Menden statt, deren Abschlussgottesdienst in der Balver Höhle stattfinden wird.






