36 neue Zivildienstleistende starten bei der Caritas Dortmund
So viele „Zivis“ wie noch nie
Dortmund. Seit Bestehen des Zivildienstes beim Caritasverband Dortmund im Jahr 1972 hat es keinen Zeitpunkt gegeben, an dem so viele Zivildienstleistende (ZDL) ihren Dienst angetreten haben. Von 36 „Zivis“ leisten allein 25 ihren Dienst in der Individuellen Schwerstbehindertenbetreuung.
Die weiteren elf Zivildienstleistenden nehmen ihren Dienst auf in der ambulanten und stationären Altenpflege, beim Haus-Notruf-Dienst und in anderen Aufgabenfeldern des Verbandes. Durch die verkürzte Dienstzeit von neun Monaten werden im Jahr zwischen 80 und 100 „Zivis“ in den Diensten der Caritas tätig. Das Jahr 2009 ist für die Caritas sehr erfreulich, da bis zum Jahresende nur noch vier Plätze nachzubesetzen sind.
„Die kurze Zeit des Zivildienstes erfordert einen hohen Organisationsaufwand und schnelle Entscheidungen, die in der Regel auch positiv für den Zivildienstleistenden und die Dienststelle getroffen werden“, sagt Caritasgeschäftsführer Georg Rupa. „Wir verstehen den Zivildienst immer auch als Lerndienst und sprechen uns deutlich für die Anrechnung von Zeiten in der Ausbildung bei Erziehungs- und Pflegeberufen aus“, so Rupa weiter. Allerdings sei mit den nur noch neun Monaten Dienstzeit eine „Schmerzgrenze“ erreicht und eine weitere Kürzung nicht mehr vertretbar.
Kontakt
Caritasverband Dortmund, Zivildienstbeauftragter, Propsteihof 10, 44137 Dortmund, Telefon: 02 31 / 1 84 81 82, zivildienst@caritas-dortmund.de







