Katholische Kita Maria Frieden in Geseke beschreitet den Weg zum „naturnahen Kindergarten“
Spannende Abenteuer im Steinbruch
Geseke. Sie haben Fossilien im Kalksandstein gefunden, sind über Felsbrocken geklettert und haben sich auf Molche- und Eidechsenjagd begeben – die Jungen und Mädchen des katholischen Kindergartens Maria Frieden haben jetzt viele kleine Abenteuer im ehemaligen Steinbruch Gröne in Geseke erlebt. Unter der Führung von Mitarbeitern vom Verbund Geseke e.V. erkundeten sie die heimische Pflanzen- und Tierwelt.
Was sich wie ein unterhaltsamer Ausflug anhört, entpuppt sich als Aktion mit einem fundierten pädgogischen Konzept. Denn: Sie gehört zu vielen Unternehmungen, die das Profil des katholischen Kindergartens Maria Frieden als „Naturnahe Einrichtung“ schärfen sollen. Ob nun auf einer Entdeckungstour im Steinbruch, bei der Kartoffelernte oder beim Kochen mit Wildkräutern – Kinder haben einfach an allem einen Riesenspaß, was mit der Natur zu tun hat. Kindergartenleiterin Margret Schnitzmeier: „Das nutzen wir, indem wir ihnen wie jetzt im Steinbruch die natürlichen Lebensräume für heimische Tiere und Pflanzen näherbringen und gleichzeitig ein Verantwortungsgefühl für die Natur wecken.“ Das passe wiederum perfekt zum religionspädagogischen Auftrag der Kita, die sich in der Trägerschaft der katholischen Kindertageseinrichtungen Hellweg gGmbH befindet.
Auf dem Weg zum „Naturnahen Kindergarten“ wurden in der Vergangenheit unter anderem Waldtage, Ausflüge zum Waldlehrpfad ins Bibertal oder Naturlehrpfad des Hegerings in Geseke angeboten. Außerdem wurde ein Insektenhotel auf dem Außengelände der Kita gebaut. Derzeit erhält Maria Frieden auch ein komplett neu gestaltetes Außengelände mit einem naturnahen Spielplatz.
Innerhalb der nächsten Jahre soll der Entwicklungsprozess zum „Naturnahen Kindergarten“ vollständig abgeschlossen sein. Derzeit besuchen die Erzieherinnen entsprechende Fortbildungen zu unterschiedlichen Naturthemen bei der Forschungsstelle für Frei- und Spielraumplanung in Hohenahr.






