Aktuelle Ausgabe
2012-20

Viele Baustellen in der Liebfrauen-Gemeinde

Umzugsreigen hat begonnen

Rund um die Liebfrauen-Kirche gibt es derzeit viele Bauprojekte. Auch die Kirche selbst wird umgestaltet, sie wird ein Kolumbarium. Foto. privat

Dortmund (-haus). In der Liebfrauen-Gemeinde in der Innenstadt wird gebaut – und das gleich an mehreren Stellen: Das Thomas-Morus-Kolleg an der Amalienstraße wird komplett umgestaltet, das ehemalige Pfarrhaus wird zum Kindergarten und die ersten Arbeiten zur Umnutzung der Liebfrauenkirche als Kolumbarium sollen ebenfalls bald beginnen. So sehen es jedenfalls aktuelle Planungen vor.


Die Kindergartenkinder sind bereits aus ihren Räumen im Thomas-Morus-Kolleg ausgezogen und machen zurzeit „Zwischenstation“ im Gemeindehaus. Dort teilen sie sich das Erdgeschoss mit dem Pfarrbüro der Gemeinde, das dort nach dem Auszug aus dem Pfarrhaus übergangsweise untergebracht ist. Im Pfarrhaus, das nach dem Auszug von Pastor Markus Henke leer steht, werden in den nächsten Monaten die neuen Räume des Kindergartens entstehen.
Im ebenfalls nun leer stehenden Morus-Kolleg, das der Johannes-Gesellschaft gehört, werden ab der ersten Etage Praxisräume und Appartements gebaut, das Untergeschoss soll in Zukunft die Gemeinderäume – darunter auch einen Saal – sowie ein Büro für die Verwaltung des Kolumbariums beherbergen. Demnächst wird mit der Turmrenovierung der Kirche begonnen, die Umbauarbeiten im Innenraum zum Kolumbarium werden sich anschließen.
Die Planungen sehen vor, dass nach Abschluss aller Arbeiten das nicht mehr benötigte Gemeindehaus von der Johannes-Gesellschaft übernommen wird. An seiner Stelle soll ein fünfgeschossiges Bettenhaus des Johannes-Hospitals entstehen.


24.05.2012
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