850 Pilger bei der Malteser-Wallfahrt / Begleitung durch Weihbischof König und Msgr. Schallenberg
Viele kleine Lourdes-Wunder erfahren

- Waren immer zur Stelle: Die Schwestern des Malteser-Lourdes-Krankendienstes.
Erzbistum. Ob es die Besserung einer Unfallverletzung, die Ergriffenheit beim Gebet in der Grotte zu Lourdes oder die besondere Einsatzbereitschaft der mitgereisten Jugendlichen war – es gab viele kleine und individuelle Wunder, von denen die Teilnehmer der Malteser-Wallfahrt nach Lourdes bei ihrer Rückkehr berichten konnten.
Hoffnungsfroh startete die siebentägige Pilgerreise mit einer Rekordbeteiligung von insgesamt 850 Pilgern nach Lourdes. In diesem Jahr begleiteten Weihbischof Matthias König und Malteser-Diöze-sanseelsorger Monsignore Professor Dr. Peter Schallenberg den Sonderzug nach Südfrankreich. Weitere 180 Pilger starteten einen Tag später mit dem Flugzeug von Paderborn-Lippstadt.
Besonders war auch die seelsorgliche Begleitung und medizinische Unterstützung der schwerst kranken und behinderten Pilger durch Ärzte, Pfleger und Sanitäter des Malteserordens und Malteser-Hilfsdienstes, zum Teil in einem speziellen Lazarettwagen. Insgesamt 98 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer standen bereit, „um den Bedürftigen Hände und Füße zu sein“.
Auf der Hinfahrt war der Zwischenstopp in Trier mit der Feier der Eröffnungsmesse im Trierer Dom ein besonderer Höhepunkt. In Lourdes erwartete die Pilgerschar eine Vielzahl von Veranstaltungen, wie das Aufstellen der Pilgerkerze an der Grotte zu Lourdes, Gottesdienst in der Rosenkranzbasilika und die stimmungsvollen abendlichen Lichterprozessionen.
Die siebentägige Pilgerreise endete schließlich mit dem pünktlichen Eintreffen des Pilgersonderzuges im Paderborner Hauptbahnhof. Ein kleiner Teil der Reisenden fuhr noch weiter bis Altenbeken.
Vorab legte der Pilgerzug noch einen Zwischenstopp in Köln ein, um im Dom einen Abschlussgottesdienst zu feiern. Mit Unterstützung der Malteser aus Köln konnten auch alle Kranken und Behinderten teilnehmen, die in Rollstühlen in den Dom gefahren wurden.
Alle Teilnehmer und besonders das Leitungsteam des Pilgerzuges sind überaus zufrieden mit dem Verlauf der Wallfahrt. Die Pilger sind allesamt ohne Zwischenfälle zwar erschöpft, aber im Geiste gestärkt wieder in ihrer Heimat eingetroffen.
Begeistert und anerkennend äußerte sich Weihbischof Matthias König über das Engagement der vielen Jugendlichen, die immer wieder gerne Dienste als Ministranten übernommen, Kranken und Behinderten geholfen haben.
„Die Muttergottes von Lourdes hat sicher mitgeholfen, dass die Jugendlichen sich ganz darauf eingelassen haben und in Stille gebetet haben“, sagt Norbert Scheckel, Diözesanjugendseelsorger der Malteser im Erzbistum Paderborn nach dem nächtlichen Besuch der Lourdes-Grotte mit 200 Jugendlichen.
Für die jungen Mitpilger gab es zusätzlich zum normalen Pilgerprogramm jeden Tag eigene Angebote, wie beispielsweise der nächtliche Besuch der Lourdes-Grotte und Bastel-angebote während der langen Zugfahrt.
Immer wieder sorgten die Jugendlichen für gute Stimmung mit Musik und Gesang auch außerhalb der Gottesdienste.






