Aktuelle Ausgabe
2012-20

Junge Malteser lernen den Alltag in Caritas Wohn- und Werkstätten kennen

Vorbereitet auf Libanonhilfe

Büren. Auf ihren Einsatz in Behinderteneinrichtungen im Libanon haben sich zwölf junge Erwachsene mit einem Besuch bei den Werkstätten St. Nikolaus und im Haus St. Josef in Büren vorbereitet. „Ein solcher Besuch ist für das Team sehr wertvoll, weil die Mitglieder dort miterleben können, wie der Alltag für Menschen mit Behinderung aussehen könnte“, sagte Valerie von Magnis, Managerin des Malteser-Projekts „Caravan“. 

Das Team aus fünf Ländern steht vor einem zehnmonatigen Hilfseinsatz im Libanon. In Heimen für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen wollen sie sich ehrenamtlich als Betreuer engagieren. Parallel dazu besuchen sie vormittags Kurse an der jesuitischen Universität in Beirut, um mehr über Kultur, Geschichte, Religionen und die politische Lage im Nahen Osten zu lernen. Der Besuch in den Einrichtungen der Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn diene der „Inspiration und Hilfestellung“, sagte Valerie von Magnis. „Für das Team ist es sehr wichtig zu sehen, wie liebe- und verständnisvoll die Betreuer mit den Bewohnern umgehen, und von ihnen zu lernen.“ Im Libanon sei die Situation für Menschen mit Behinderung wesentlich schlechter als in Deutschland.  Aufgabe für das Team sei es, „den Alltag der behinderten Libanesen ein wenig an den der Bewohner des Hauses St. Josef anzugleichen“.

Für ihren Einsatz in Behinderteneinrichtungen im Libanon holte sich ein Team junger Malteser Anregungen im Caritas-Haus St. Josef in Büren.Foto: Markus Jonaas

24.05.2012
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