Bruchhauser brachten Kelch von Paderborn nach Lago da Pedra
Zeichen für weltweite Kirche
Olsberg-Bruchhausen. Einen Kelch als Zeichen des weltumspannenden Glaubens brachten Heinrich Weber und Elisabeth Hoffmann-Weber aus der Pfarrgemeinde St. Cyriakus in Bruchhausen nach Lago de Pedra in Brasilien.
Während der Vorbereitungen der Missionsreise in den Nordosten Brasiliens fragte der Pfarrgemeinderatsvorsitzende von St. Cyriakus die dortigen Franziskaner nach einem möglichen Gastgeschenk. Frei Evaldo aus Lago da Pedra bat um einen Kelch für seinen bald geweihten Mitbruder Osram. Durch die Vermittlung von Weihbischof Matthias König erhielt das Ehepaar Weber im Rahmen der Ausstellung von Messgewändern und Messgegenständen auf Libori dieses Gastgeschenk.
Bei den Besuchen der Franziskaner in Teresina, Bacabal, Lago da Pedra und Sao Luis erlebten die Gäste aus dem Sauerland eine lebendige Kirche: Menschen, die miteinander beteten, sangen und klatschten. Zudem ist die Kirche in Brasilien jung: Kinder und Jugendliche nehmen selbstverständlich am Gemeindeleben teil, Laien und Katecheten haben die Leitung.
Nach Auffassung der Franziskaner muss Kirche da sein, wo die Menschen sind, sie muss ihre Sprache verstehen und die Bibel in ihre Welt (mit ihnen) hinein sprechen. Nur so sei Kirche die Kirche Jesu Christi. Es gehe nicht um fromme Formen und Formeln, sondern es gehe darum, mit den konkreten Menschen ein Leben aus dem Glauben zu leben versuchen.







