3. Advent

Ein Kommentar von Matthias Nückel

Der dritte Adventssonntag steht seit vielen Jahren ganz im Zeichen des Friedens. Das Friedenslicht aus Bethlehem wird von Pfadfinderinnen und Pfadfindern zu den Menschen gebracht. Aus der Idee eines Redakteurs des Österreichischen Rundfunks hat sich mittlerweile die größte Friedensaktion der Welt entwickelt.

Foto: Myriam Zilles / pixabay

 

Viele Tausend junge Frauen und Männer engagieren sich, um etwas Licht in die immer dunkler werdende Welt zu bringen. Dieses Engagement kann man nicht genug würdigen.

Die Sehnsucht der Menschen nach Frieden war und ist immer schon unermesslich. Das greifen auch die kirchlichen Hilfswerke im Jahr 2020 auf. Ihr Jahresthema lautet: „Frieden leben“. Das im Erzbistum Paderborn entstandene Friedensengagement „go4peace“ unterstützt das Motto mit zwölf Friedensgesten (siehe Seite 27).

Frieden zu schaffen, ist jedoch eine Daueraufgabe. Dabei geht es um die Rettung der Welt, die Gott mit der Geburt seines Sohnes an Weihnachten verheißen hat, und ebenso um die Bewahrung seiner Schöpfung. Vor allem aber geht es um die Zukunft der Kinder, damit diese noch eine lebenswerte Welt vorfinden.

Das Friedenslichtlied, das jedes Jahr zum Eintreffen des Friedenslichtes bei der Fernsehsendung „Adventsfest der 100 000 Lichter“ gesungen wird (siehe Seite 8), geht darauf eindrucksvoll ein. In dem Lied heißt es unter anderem: „100 000 Friedenslichter leuchten durch die Dunkelheit, Kinder sind die Welt von morgen, brauchen Mut zur Menschlichkeit.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten, friedlichen 3. Advent!

Ihr

Matthias Nückel

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